Weinjahr 2010
Details

Das steirische Weinjahr 2010

Ein nicht gerade unkompliziertes Weinjahr

Unkompliziert war das steirische Weinjahr 2010 nicht gerade. In der Zeit um Ostern stieg die Temperatur stark, sodass die Knospen aufbrachen. Die darauf folgenden kühleren Tage verzögerten das Wachstum wiederum. Dennoch kündigte sich ein frühes Jahr an. Das Frühjahr fiel trockener aus als im langjährig beobachteten Durchschnitt; die Rebentwicklung war langsam aber stetig. Das half den Weinbauern bei der Laubarbeit, die sie gleichmäßig und ohne Hektik erledigen konnten. Im Juni verzeichnete man erstmals Temperaturen von 30° Celsius. Die warmen Tage wirkten sich günstig auf die Blüte aus. Es folgte ein heißer Sommer mit trockenen Phasen. Die ersehnten Niederschläge trafen im August ein. Der reichliche Regen sorgte für einen ordentlichen Wachstumsschub, begünstigte aber auch die Verbreitung von Pilzen. Den Weinbauern wurde höchste Aufmerksamkeit abverlangt. Die Trauben hatten bereits gut Zucker eingelagert. Ein sehr gutes Jahr war zu erwarten. Die Niederschläge, die im September um einen Tick zu üppig ausgefallen sind, forderten erneut die ganze Kunst des Weinbauern bei der Arbeit im Weingarten. Die Trauben waren aber so weit entwickelt, dass die Lese der meisten Klassiksorten beginnen konnte.

Resümee

2010 ist ein Jahrgang mit Ecken und Kanten. Weinbauern, die eine konsequente und umsichtige Arbeit im Weingarten geleistet haben, konnten sich die Qualität dieses Jahrgangs erschließen.

Weinbaudirektor Ing. Werner Luttenberger

Lade...