Geschichte
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Im frühen Mittelalter

Wahrscheinlich brachten die Franken und Bayern unter Karl dem Großen und Otto I. die Sitte mit, dass die Weinbauern selbst ihren Wein ausschenken durften. Insbesondere deren Gesetz „Capitulare de Villis“ (Kapitular für die Krongüter und Reichshöfe) enthielt genaue Angaben über Weinbau, Weinpflege und Weinrecht. Es stammt bereits aus dem Jahre 795! Wie Texte aus dieser Zeit bezeugen, müssen beachtliche Weinmengen durch die durstigen Kehlen der damaligen Schenkenbesucher geflossen sein.

Die Josefinische Zirkularverordnung

Kaiser Josef II. (1741-1790) schaffte mit seiner Zirkularverordnung aus dem Jahre 1784 die rechtliche Grundlage für Buschenschenken: Er billigte damit den Weinbauern das Recht zu, eigene Erzeugnisse selbst zu verkaufen, an wen immer sie wollen.

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