Im Steirischen Weinland findet man verschiedenste Bodenqualitäten vor, die sich jeweils auf spezielle Weinsorten günstig auswirken:
Pseudogleye
sind von Wasserablagerungen und Staublehm geprägte Böden. Zumeist handelt es sich hier um schwere, verdichtete und tiefgründige Böden. Obwohl nur bedingt für den Weinbau geeignet, gedeihen hier vor allem die Sorten Welschriesling, Muskat-Silvaner und Gelber Muskateller.
Rohböden
sind kalkhaltige, tiefgründige und leicht zu bearbeitende Böden. Rohböden aus Sand eignen sich für die Sorten Frühroter Veltliner und Neuburger. Rohböden aus Tegel eignen sich für die Sorten Weißburgunder und Traminer. Rohböden aus Löß eigen sich für die Sorten Grüner Veltliner, Neuburger, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Ruländer und Rotweine im allgemeinen.
Rendsinen
sind Böden aus kalkig oder kalkig-dolomitischen Ausgangsmaterial, ideal für die Sorten Weißer Burgunder, Neuburger, Blauer Zweigelt Welschriesling und Blaufränkischer geeignet.
Steppenschwarzerden
sind sehr fruchtbare Böden mit einem guten Gehalt an organischer Substanz. Sie haben eine gute Wasser-Speicher-Fähigkeit und eignen sich vor allem für die Sorten Grüner Veltliner, Traminer, Müller-Thurgau, Muskat-Ottonel, Neuburger und Rheinriesling.
Rotlehme aus Basalt
sind schwere, intensiv gefärbte Böden von unterschiedlicher Gründigkeit. Sie weisen im allgemeinen eine gute Versorgung mit Nährstoffen auf und eignen sich vor allem für die Sorten Traminer, Weißer Burgunder und Rheinriesling.