Das Steirische Weinland befindet sich auf der Südseite des Alpenhauptkammes, wodurch Störungseinflüsse aus Nord und Nordwest hier deutlich abgeschwächt ankommen. Das bewirkt außerdem die Windarmut im Winter und eine deutliche geringere Niederschlagszahl gegenüber dem Westen.
Das Steirische Weinland hat im Hochsommer und Frühherbst sein Maximum an relativer Sonnenscheindauer, was dem Weinbau sehr zugute kommt. Am wenigsten Sonne scheint im Spätherbst und Winter, weil hier verstärkt langanhaltende Hochnebel auftreten. Beim Mikroklima der einzelnen Landschaftsformen ergeben sich im Winter Kaltluftgefährdungen durch nachtkalte Kessellagen. Obere Hanglagen und Hügelkuppen sind hier stark bevorzugt und zeichnen sich durch eine geringe Frostgefährdung aus.