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Daten und Fakten

Weinbaufläche und Ertrag
Klein, aber fein ist die Steiermark als eine der vier Weinbauregionen des Weinlandes Österreich. Heute beträgt die steirische Weinbaufläche 4.200 Hektar. Damit hat die Steiermark 9 % Anteil an der gesamtösterreichischen Weinbaufläche und etwa 7 % Anteil am österreichischen Wein. Der Ertrag pro Hektar ist mit durchschnittlich 4 640 Liter bewußt gering, die steirischen Weinbauern sind sehr strikt in der Mengenbe-
grenzung - das kommt der Qualität zugute! 77 % der Gesamtweinbaufläche der Steiermark werden für Weißweinsorten, 12 % für Rotweinsorten und 11 % für die Roséspezialität Schilcher genutzt. Hauptsorten sind Welschriesling, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Morillon (Chardonnay), Sauvignon blanc sowie Schilcher und Zweigelt.

Bergweinbau
Die Situation ist sehr speziell: Über die Hälfte der Weingartenfläche ist mehr als
26 % geneigt, oft spricht man daher vom steirischen Bergweinbau. Durch den Weinbau werden also meist trockene, steinige und steile Hänge einer wertvollen Nutzung zugeführt.

Kleine Selbstvermarkter
Vor allem sind es kleine landwirtschaftliche Betriebe, ca. 3 000 an der Zahl, die sich der Weinkultur widmen - die durchschnittliche Weingartenfläche liegt nur bei 1,4 Hektar. Das bedeutet, dass bloß knapp die Hälfte des Weinbedarfes in der Steiermark erzeugt wird und nicht alle weinproduzierenden Betriebe an die Öffentlichkeit treten. Mehr als zwei Drittel der Produktion - im Jahre 2006 waren dies 127 000 Hektoliter Wein - wird von den Weinbauern selbst vermarktet, oft in den eigenen Buschenschänken. Der verbleibende Anteil findet sich in der gepflegten Gastronomie, in Vinotheken und im hochwertigen Weinhandel des In- und Auslandes.

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