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Der Weg des Junkers!

Die ersten steirischen Jungweine mit dem Namen Junker wurden bereits 1987 in Graz präsentiert. Eine kleine Gemeinschaft von Winzern hatte sich zum Ziel gesetzt, qualitativ hochwertige Jungweine zu produzieren. Ungewöhnlich daran war damals die Kombination von hoher Qualität und Jugend.

In den Jahren nach dem Weinskandal entdeckten zwar viele Winzer, dass die Konzentration auf Qualität das Gebot der Stunde war. Die Weine, die sie erzeugten, hatten aber meist längere Reifezeiten und kamen selten vor dem Frühling des Jahres nach der Lese in die Flasche. Jung gefüllt und sofort getrunken wurden nur die einfachen Tafelweine, die meist beim Heurigen und in der Buschenschank offen ausgeschenkt wurden.

Mit Jungweinen, die bereits im November trinkfertig auf dem Tisch standen und dennoch qualitativ zum obersten Segment gehörten, bewiesen die Schöpfer des Steirischen Junkers damals wahrlich eine goldene Nase. Denn die Idee schlug rasch ein und wurde aufgegriffen. Heute gibt es österreichweit zahlreiche Jungweine, die schon im Herbst auf den Markt kommen.

Der Steirische Junker, das Original, aber verfügt über einen gewaltigen Vorsprung: Als 1995 die Marktgemeinschaft Steirischer Wein den Schutz und die Kontrolle der Marke übernahm, waren es bereits 100 Weinbauern, die jedes Jahr einen Teil ihrer Weine noch im Herbst des Erntejahres auf den Markt brachten. Inzwischen ist die Zahl der Mitglieder auf über 300 angewachsen.

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