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Junker 2013 – er ist da!

Das lange Warten hat ein Ende – der Vorbote des Weinjahrgangs 2013, der Steirische Junker, ist da und überzeugt auf ganzer Linie. Kräftig, aromatisch und voll ist er, der „Neue“, und begeisterte bei der offiziellen Junkerpräsentation in ganz Österreich tausende Fans des Jungweins mit dem Steirerhut.

Dirndl, Lederhosen und Steirerhüte soweit das Auge reicht – zur offiziellen Junkerpräsentation am traditionellen Termin am Mittwoch vor Martini, heuer dem 6. November, war es für mehr als 5.000 Steirerinnen und Steirer wieder einmal an der Zeit die Tracht aus dem Kasten zu holen und den Steirischen Junker gebührend willkommen zu heißen. Uns das fiel bei der Qualität des heurigen Junker-Jahrgangs wahrlich leicht. „Wir sind stolz auf unsere Winzer und auf die hervorragende Qualität des Junkers. Es ist wieder einmal Großartiges gelungen“, zeigt sich etwa Gerhard Wlodkowski, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark begeistert.

Dabei hatte das Weinjahr 2013 für die heimischen Winzer so manche Herausforderung parat: „Das Jahr war von vielen Extremen geprägt – zuerst der lange Winter mit extrem viel Schnee und dann der Rekordsommer mit der anhaltenden Hitzeperiode. Doch dank der im Boden gespeicherten Feuchtigkeit aus dem Winter hat sich 2013 zu einem guten Weinjahr entwickelt. Besonders der frühe Lese-Zeitpunkt Mitte Oktober und die damit verbundene längere Reifung wirkt sich nun positiv auf den Junker aus“, erklärt MG-Wein Obmann Willi Sattler.

Davon angetan zeigten sich auch die Gäste in der ausverkauften Grazer Stadthalle, unter die sich auch zahlreiche Prominente aus Politik und Wirtschaft mischten. So ließen sich etwa Messe-Vorstand Armin Egger, Energie-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer, Bauernbunddirektor Franz Tonner, Weinbaudirektor Werner Luttenberger oder Weinkönigin Anne I. Grießbacher den „Neuen“ schmecken. Auch Landesrat Johann Seitinger outete sich als wahrer Junker-Fan und hatte drei Wahrheiten über den jungen Steirer parat: „Zum einen ist der Junker ein echter Kommunikator, der die Menschen in unserem Land zusammen bringt. Zum anderen ist er der Türöffner für den Jahrgang und den späteren reifen Wein. Und nicht zuletzt ist der Junker eine Marke mit irrsinnig viel Kraft und einer Markendurchdringung vom 93 Prozent – ein Wert wie bei Red Bull oder Coca Cola.“

Der Junker ist also eine echte steirische Erfolgsgeschichte, die nur durch die gemeinschaftliche Zusammenarbeit der heimischen Winzer möglich ist. Mehr als 750.000 verkaufte Flaschen jährlich sprechen eine deutliche Sprache und bedeuten für die Weinbauern rund zehn Prozent ihres Jahresumsatzes.

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